Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und KunstSTMWFK Pressemeldungen Atom15<![CDATA[Wissenschaftsminister Heubisch für weitsichtige Haushaltspolitik]]>2012-05-14T00:00:00Z2012-05-14T00:00:00Z2485<![CDATA[Studienjahr 2011 brach alle Rekorde]]> Der bayerische Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch zog heute gemeinsam mit Vertretern der Hochschulen und der Studentenwerke eine erste Bilanz des doppelten Abiturjahrgangs. „Das Studienjahr 2011 war in vielerlei Hinsicht ein ganz besonderes. Durch den doppelten Abiturjahrgang und die Aussetzung der Wehrpflicht hatten wir mit fast 86.000 Erst-Immatrikulationen den höchsten prozentualen Zuwachs aller Bundesländer zu bewältigen. In enger Zusammenarbeit mit den Hochschulen und den Studentenwerken haben wir den Ansturm hervorragend gemeistert. Keines der von einigen Beobachtern befürchteten Horror-Szenarien ist eingetreten. Ganz im Gegenteil: Die Zulassungsbedingungen haben sich nicht verschärft und trotz der hohen Studierendenzahlen ist es uns gelungen, die Betreuungsrelationen im Vergleich zu 2005 sogar leicht zu verbessern“, so Heubisch.

Der Wissenschaftsminister verwies insbesondere auf die frühzeitige Vorbereitung und die planmäßige Umsetzung des Ausbauprogramms. „Wir haben 38.000 Studienplätze mit 3.000 Stellen geschaffen. 90 Prozent dieser Stellen stehen den Hochschulen dauerhaft zur Verfügung.“ Neben den personellen sind auch die räumlichen Kapazitäten erhöht worden. Allein für Große Baumaßnahmen sind von 2008 bis 2010 rund 224 Millionen Euro ausgegeben worden – ein Wert, der im Ländervergleich konkurrenzlos ist. Heubisch betonte, dass alle staatlichen Hochschulen in Bayern ausgebaut worden seien, gerade auch außerhalb Münchens und überproportional die Hochschulen für angewandte Wissenschaften in der Region. Dies sei die richtige Antwort auf den Fachkräftemangel und den demografischen Wandel.

Ein Schwerpunkt lag dabei auf den Ingenieur- und Naturwissenschaften. „Im Studienjahr 2011 haben fast 42 Prozent aller Studienanfänger ein Studium im MINT-Bereich aufgenommen. Es ist uns damit in Bayern stärker als im Bundesdurchschnitt gelungen, junge Menschen für diesen Studienweg zu gewinnen. Diese Schwerpunktsetzung war arbeitsmarktpolitisch verantwortungsbewusst und entspricht der tatsächlichen Nachfrage.“

Heubisch verwies aber auch auf die noch anstehenden Herausforderungen für den Hochschulstandort. Bayern werde auch in Zukunft hohe Anfängerzahlen haben, da die doppelten Abiturjahrgänge der anderen Bundesländer erst noch folgen werden. Daher sei die Ausbauplanung frühzeitig begonnen, langfristig angelegt und nachhaltig gestaltet worden. Wie im Koalitionsvertrag vereinbart, wurde bereits mit dem Aufbau zusätzlicher Studienplätze begonnen. Im Nachtragshaushalt sind dafür zunächst 400 Stellen für 5.000 Studienplätze vorgesehen. „Dabei soll es aber nicht bleiben. Ich bin zuversichtlich, dass es uns bereits im Doppelhaushalt 2013/2014 gelingt, weitere 400 Stellen zu schaffen und wir so unser Ziel von insgesamt 10.000 weiteren Studienplätzen erreichen. Wir wollen die Hochschulen weiter stärken und damit in unsere Zukunft investieren“, so Heubisch.

Aber nicht nur der Beginn, auch der weitere Verlauf des Studiums und insbesondere der Übergang vom Bachelor- zum Masterstudiengang seien für die Studierenden von größter Bedeutung. Bereits 2011 hat die Kultusministerkonferenz festgestellt, dass es bundesweit keinen Mangel an Masterstudienplätzen gibt. „Für Bayern spielen Zulassungsbeschränkungen im Bereich der Masterstudiengänge aktuell keine Rolle. Im vergangenen Wintersemester waren von 588 Masterstudiengängen lediglich elf zulassungsbeschränkt. Die Übergangsquoten vom Bachelor zum Master sind von vielen Faktoren abhängig und lassen sich deshalb nicht genau vorausberechnen. Wir werden die Situation in Bayern im Masterbereich beobachten und umgehend geeignete Schritte prüfen, sobald ein tatsächlicher Bedarf entstehen sollte“, so Heubisch abschließend.

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2012-05-07T00:00:00Z2012-05-07T00:00:00Z2484
<![CDATA[Verleihung der Bayerischen Denkmalschutzmedaille 2012]]> Aus Anlass der Verleihung der Bayerischen Denkmalschutzmedaille 2012 würdigte Kunstminister Wolfgang Heubisch das bürgerschaftliche Engagement der Ausgezeichneten: „Die diesjährigen Preisträgerinnen und Preisträger haben sich leidenschaftlich und mit voller Kraft für die Denkmalpflege eingesetzt. Am Ergebnis ihrer Bemühungen können wir uns alle erfreuen. Die restaurierten Denkmäler sind wunderbar anzusehen und vermitteln Lebensqualität und Heimatgefühl. Sie lassen uns einen wichtigen Teil unserer kulturellen Identität mit allen Sinnen erfahren.“ Private und ehrenamtliche Initiativen seien, so Heubisch, ein unverzichtbarer Bestandteil, um die reiche bayerische Denkmallandschaft für die kommenden Generationen zu sichern. Heubisch: „Wir können diese große Herausforderung nur meistern, wenn es Menschen gibt, die begeistert in und mit Denkmälern leben oder die sich als kenntnisreiche Fürsprecher in den Medien für die Belange des Denkmalschutzes einsetzen. Dabei ist ein fruchtbares Zusammenspiel von privater und staatlicher Seite von entscheidender Bedeutung. Damit sind wir alle aufgefordert, uns für die Baudenkmäler einzusetzen – in ihrer ganzen Vielfalt und in allen Regionen des Landes.“ Prof. Egon Johannes Greipl, Generalkonservator des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege, betonte: „Mit dem Beitrag, den die Preisträger der Denkmalschutzmedaille leisten, erhalten sie für uns alle ein wichtiges Stück Heimat, ein wichtiges Stück Geschichte.“

Die Bayerische Denkmalschutzmedaille wird in diesem Jahr an 21 Persönlichkeiten, Initiativen und Vereine verliehen, die sich beispielhaft um die Denkmalpflege verdient gemacht haben. Zum zweiten Mal werden mit dem Preis auch Journalisten geehrt, die in ihrer Berichterstattung ein öffentliches Bewusstsein für die Bedeutung des Denkmalschutzes geschaffen haben. Eine Liste der Preisträgerinnen und Preisträger enthält die Pressemitteilung des Staatsministeriums vom 19.04.2012, abrufbar unter www.stmwfk.bayern.de im Pressebereich. Im Anschluss an die Veranstaltung können auf der Homepage des Staatsministeriums auch Fotos der Preisverleihung sowie eine Broschüre, in der die ausgezeichneten Projekte vorgestellt werden, heruntergeladen werden.

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2012-05-04T00:00:00Z2012-05-04T00:00:00Z2483
<![CDATA[Kunstminister Heubisch vergibt zum vierten Mal den Preis für einen bayerischen Kleinverlag]]> Zum vierten Mal schreibt das Bayerische Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst den mit 5.000 Euro dotierten Preis für einen bayerischen Kleinverlag aus. Kunstminister Heubisch betont: „Viele kleinere, unabhängige Verlage sind Teil der kulturellen Vielfalt in Bayern. Enthusiasmus, der Mut eigene Wege zu beschreiten sowie Entdeckerfreude zeichnen sie aus. Mit kreativen und innovativen Ansätzen geben sie der Branche wichtige Impulse. Mit diesem Preis wollen wir diese Tugenden fördern und die Kleinverlage bei ihrer wichtigen Arbeit unterstützen.“

Der Preis wurde 2009 im Rahmen des bayerischen Literaturförderprogramms geschaffen und wird jährlich vergeben. Neben dem Preisgeld in Höhe von 5.000 Euro ist die Auszeichnung mit weiteren Förderungen verbunden: Der bayerische Landesverband des Börsenvereins des Deutschen Buchhandels finanziert dem ausgezeichneten Verlag wie im letzten Jahr die Standgebühren für die im November stattfindende Münchner Bücherschau und ermöglicht außerdem zwei Fortbildungen. Der Preis wird am 30. November 2012 zum Auftakt des Marktes der unabhängigen Verlage „Andere Bücher braucht das Land“ im Literaturhaus München verliehen. Der prämierte Verlag wird sich dort mit einem eigenen Stand präsentieren.

Bisherige Preisträger sind die Verlage mixtvision (2009), der lichtung verlag (2010) und die edition fünf (2011).

Bewerben können sich Verlage mit einem Jahresumsatz bis circa 1 Million Euro, die ihren Sitz in Bayern haben. Bewerbungen können bis zum 1. Juni 2012 beim Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst eingereicht werden. Nähere Informationen zum Preis und den Bewerbungsbedingungen finden Sie im Internet unter http://www.stmwfk.bayern.de/Kunst/preise.aspx.

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2012-05-02T00:00:00Z2012-05-02T00:00:00Z2482
<![CDATA[Bayern fördert quellenkritische Edition von „Mein Kampf“]]> Im Jahr 2015 läuft der Urheberrechtsschutz für Hitlers „Mein Kampf“ aus. Mit dem Ablauf der Schutzfrist wird das Werk für jedermann frei nutzbar. Das Institut für Zeitgeschichte (IfZ) in München arbeitet derzeit an einer quellenkritischen Edition der NS-Schrift, die angesichts des ablaufenden Urheberrechts zeitnah fertiggestellt werden soll. Auf Initiative von Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch unterstützt der Freistaat Bayern diese Publikation ideell und finanziell.

Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch hat in der Debatte um den Umgang mit NS-Schriften stets und mehrfach seine Offenheit für eine historisch-kritische Edition von Hitlers „Mein Kampf“ betont: „Es besteht die Gefahr, dass Scharlatane und Neonazis sich dieses Schandwerks bemächtigen, wenn das Urheberrecht des Freistaats Bayern 2015 ausläuft. Deshalb brauchen wir bis zu diesem Zeitpunkt eine wissenschaftlich fundierte, hervorragend ausgearbeitete kritische Edition. Das international anerkannte Institut für Zeitgeschichte kann eine wissenschaftlich exzellente, mit allen Betroffenen gut kommunizierte, kommerz- und ideologiefreie Bearbeitung garantieren.“

Das IfZ ist ein Leibniz-Institut und wird von Bund und Ländern gemäß Art. 91b GG gefördert. Das freie Forschungsinstitut leistet seit über 60 Jahren einen wichtigen Beitrag zur Aufarbeitung des Nationalsozialismus und damit für die Demokratie in der Bundesrepublik Deutschland. Das IfZ hatte in der Vergangenheit mehrfach erklärt, eine wissenschaftliche Edition von „Mein Kampf“ nur im Einvernehmen mit der Bayerischen Staatsregierung und anderen interessierten Organisationen zu veröffentlichen, beispielsweise dem Zentralrat der Juden in Deutschland.

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2012-04-23T00:00:00Z2012-04-23T00:00:00Z2480
<![CDATA[„hochschule dual“ goes international – die Internationalisierung der bayerischen Hochschulen schreitet voran]]> Das Erfolgsmodell „hochschule dual“ hat innerhalb weniger Jahre 280 duale Studiengänge an den bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften hervorgebracht. Die Verknüpfung von Studium und Praxis soll nun international ausgebaut werden. Hierzu haben das Wissenschaftsministerium, die Bayerischen Metall- und Elektro-Arbeitgeberverbände bayme vbm und die vbw – Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft e.V. gemeinsam das bundsweit beispielhafte Projekt „hochschule dual international“ ins Leben gerufen. Ziel dieser Initiative ist, mehr Studierende im dualen Studium mit internationalen Kompetenzen auszustatten sowie mehr ausländische Studierende zu gewinnen. Hierfür werden vom Ministerium 600.000 Euro pro Jahr für die dreijährige Projektlaufzeit bereit gestellt. Die Verbände bayme vbm und die vbw unterstützen das Projekt mit weiteren 225.000 Euro pro Jahr und die Geschäftsstelle hochschule dual erhält die für die Internationalisierung der dualen Studiengänge erforderliche zusätzliche Stelle plus Sachmittel. Die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften sind nun aufgerufen, sich mit innovativen Konzepten für eine Projektförderung zu bewerben. Damit wird auch der Wettbewerb zwischen den Hochschulen um ein möglichst kreatives Konzept zur Internationalisierung gefördert.

Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch und Bertram Brossardt, Hauptgeschäftsführer bayme vbm und vbw, zeigten sich überzeugt, dass die Erweiterung des dualen Studiums mit internationalen Elementen für Studierende, Unternehmen und den Wissenschaftsstandort einen positiven Effekt hat. Wissenschaftsminister Heubisch betont: „Da für Unternehmen wie Studierende international ausgerichtete Studiengänge immer interessanter werden, stehen die bayerischen Hochschulen für angewandte Wissenschaften in einem zunehmenden Konkurrenzkampf um begabte Studierende. Das Projekt hochschule dual international ist auf die Anforderungen des modernen Arbeitsmarktes ausgerichtet. Dies ist nur ein weiterer Baustein in unserem Programm der Internationalisierung der Hochschulen im Freistaat.“

Bertram Brossardt hebt hervor: „Für die künftige wirtschaftliche Entwicklung Bayerns sind qualifizierte Nachwuchskräfte von besonderer Bedeutung. Durch die Globalisierung sind die Anforderungen an die Ausbildung der Fachkräfte tendenziell gestiegen. Gleichzeitig wird der demografische Wandel die Anzahl an potentiellen Nachwuchskräften aus dem Inland reduzieren. Um den Wissenschafts- und Wirtschaftsstandort Bayern weiterhin auf Erfolgskurs zu halten, sind innovative Projekte wie hochschule dual international deshalb ungemein wichtig“.

Die bayernweite Initiative „hochschule dual“ startete im Sommersemester 2006. Die dualen Studiengänge bieten eine enge Kombination aus akademischer und berufspraktischer Ausbildung. Im Wintersemester 2011/2012 haben sich in Bayern rund 4.100 junge Menschen für ein duales Studium eingeschrieben, mehr als sechs Mal soviel wie zu Beginn. Auch die Zahl der Studienangebote ist auf 280 gestiegen. Bayernweit beteiligen sich über 750 Unternehmen an den Angeboten von hochschule dual. Wegen der frühzeitigen Bindung an ein Unternehmen werden über 80 Prozent der Absolventen von ihren Ausbildungsbetrieben übernommen. Die Unternehmen profitieren von diesen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die akademisch ausgebildet sind und gleichzeitig über umfassende praktische Kenntnisse verfügen. Den Hochschulen wiederum nutzt das duale Studienangebot, weil es die Wissenschaft mit der Wirtschaft verknüpft und so Innovationen fördert.

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2012-04-23T00:00:00Z2012-04-23T00:00:00Z2481
<![CDATA[Kunstminister Heubisch gibt Preisträger der Bayerischen Denkmalschutzmedaille 2012 bekannt]]> Zum 34. Mal ehrt der Freistaat Bayern mit der Bayerischen Denkmalschutzmedaille Persönlichkeiten und Institutionen, die sich für Denkmalschutz und Denkmalpflege besonders engagiert haben. Kunstminister Wolfgang Heubisch: „Wir verleihen die Medaille in diesem Jahr an 21 Preisträgerinnen und Preisträger. Sie haben Kirchen, Wohnhäuser, Bauernhäuser und Schlösser in allen Teilen des Landes instand gesetzt, sind als Heimatpfleger aktiv oder begeistern mit ihrer Arbeit als Journalisten andere für Denkmalschutz und Denkmalpflege. Mit ihrem Einsatz haben sie das Augenmerk der Öffentlichkeit auf die Denkmalpflege gerichtet und deren Bedeutung sichtbar gemacht. Sie alle bewahren ein wichtiges und schönes Stück bayerischer Geschichte.“ Generalkonservator Egon Johannes Greipl vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege betont: „Die Träger der Denkmalschutzmedaille 2012 machen Bayern mit ihrem Engagement für die Baukultur in unserem Land ein großes Geschenk: Denkmäler sind Identifikationspunkte in Dörfern, Städten und Regionen. Jedes Denkmal erzählt seine eigene Geschichte. Das Engagement der Denkmaleigentümer trägt diese Geschichten in die Zukunft.“

Die Verleihung der Denkmalschutzmedaillen findet am 4. Mai um 11.00 Uhr im Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege in München statt. Die Auszeichnung wird auf Grundlage von Vorschlägen der Regierungen, Bezirke, Landkreise, Kirchen, des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege, des Bayerischen Landesvereins für Heimatpflege und von Privatpersonen vergeben.

Die diesjährigen Träger der Bayerischen Denkmalschutzmedaille sind (in alphabetischer Reihenfolge):

  • Uta Adams für die Instandsetzung des Regiomontanushauses, Königsberg in Bayern, Unterfranken
  • Gemeinde Apfeldorf und Katholische Kirchenstiftung Heilig Geist, vertreten durch den 1. Bürgermeister Georg Epple und Pfarrer Michael Vogg für den Erhalt des Apfeldorfer Pfarrhofs, Oberbayern
  • Angela Bachmair für ihre jahrelange engagierte Berichterstattung zum Thema Denkmalpflege als Redakteurin für die Augsburger Allgemeine
  • Peter Braun für seine Verdienste als Stadtheimatpfleger in Ingolstadt, Oberbayern
  • Bertin Butz und Familie Herbert Sonner für die Instandsetzung der Kirche St. Johannisrain, Penzberg, Oberbayern
  • Annemarie und Georg Deinböck für die Instandsetzung der Wagenremise Deinbach, Lohkirchen, Oberbayern
  • Evangelisch-Lutherische Kirchengemeinde Christuskirche, vertreten durch Dekan Karlhermann Schötz für die Instandsetzung der „Alten Lateinschule“, Sulzbach-Rosenberg, Oberpfalz
  • Gentner-Kirsch GmbH, vertreten durch Maria-Theresia Braun-Gentner, Walburga Gentner und Walburga Kirsch für die Instandsetzung von Gasthaus und Sudhaus des Anwesens Spielberg 1, Gnotzheim, Mittelfranken
  • Dieter Gottschalk für die Instandsetzung eines Kleinbauernhauses, Rüdisbronn, Bad Windsheim, Mittelfranken
  • Norbert Haberger für jahrelange engagierte Berichterstattung zum Thema Denkmalpflege, Redaktion Capriccio, Bayerisches Fernsehen
  • Werner Kriegl für die Instandsetzung einer neugotischen Hofkapelle, Neukl, Bad Griesbach, Niederbayern
  • Romana und Peter Munzinger für die Instandsetzung eines Bundwerkstadels, Zell, Soyen, Oberbayern
  • Helmut Freiherr von Oefele für die Instandsetzung des Schlosses Schambach, Straßkirchen, Niederbayern
  • Ernst und Matthias Peschl für die Instandsetzung der Gebäude der ehemaligen Peschlbrauerei, Passau, Niederbayern
  • Pfarrkirchenstiftung Mariä Himmelfahrt, vertreten durch Stiftsdekan Simon Eibl und Kirchenpfleger Peter Morawietz für die Instandsetzung des Kreuzgangs der Stiftskirche Laufen, Oberbayern
  • Ulrike und Mario Pierl für die Instandsetzung des historischen Badhauses, Volkach, Unterfranken
  • Nicole und Josef Rustler für die Instandsetzung eines Egerländer Vierseithofes, Neualbenreuth, Oberpfalz
  • Petra Hofmann-Schlosser und Dr. Dieter Schlosser für die Instandsetzung von Schloss Högen, Weigendorf, Oberpfalz
  • Martina und Ralf Tochtermann für die Instandsetzung eines Wohnstallhauses, Ziegelhütte, Altdorf, Mittelfranken
  • Stadt Wallenfels, vertreten durch den 1. Bürgermeister Peter Hänel für die Instandsetzung der Verbandsschule Wallenfels, Oberfranken
  • Markt Willanzheim, vertreten durch die 1. Bürgermeisterin Ingrid Reifenscheid-Eckert für die Instandsetzung der Kirchenburg Herrnsheim, Unterfranken
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2012-04-19T00:00:00Z2012-04-19T00:00:00Z2478
<![CDATA[Studienbeiträge jetzt oder später zahlen]]> Hinsichtlich der Studienbeiträge ist Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch überzeugt: „Die Beiträge sind ein entscheidendes Plus für die Hochschullehre in Bayern.“ Gleichzeitig betont Heubisch: „Die Studienbeiträge sollen niemanden von einem Studium abhalten. Deshalb bietet der Freistaat zur Finanzierung der Studienbeiträge das zinsgünstige Bayerische Studienbeitragsdarlehen zu sehr guten Konditionen an.“ Damit können die Studierenden selbst entscheiden, ob sie ihre Beiträge studienbegleitend oder – bei Inanspruchnahme des Darlehens – nachgelagert zahlen möchten. Bislang nehmen noch nicht viele Studierende das Bayerische Studienbeitragsdarlehen in Anspruch. Deshalb bewerben Wissenschaftsministerium und Hochschulen dieses Angebot verstärkt und informieren darüber auf ihren Internetseiten sowie mit einem Faltblatt: www.studieren-in-bayern.de/darlehen.aspx

Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch ermuntert junge Menschen mit Studierabsicht, vom Studienbeitragsdarlehen Gebrauch zu machen: „Ein Studium ist eine lohnende Investition in die eigene Zukunft. Mit der Wahl für eine bayerische Hochschule entscheiden Sie sich für eine besonders qualitätvolle Ausbildung. Das Bayerische Studienbeitragsdarlehen unterstützt Sie bei der Finanzierung der Studienbeiträge. Die Antragstellung ist einfach und unkompliziert. Außerdem muss niemand befürchten, dass er das Darlehen später nicht zurückzahlen kann, denn die Tilgung wird erst ab einem bestimmten Mindesteinkommen fällig und die Rückzahlung kann, falls nötig, in kleinen Raten erfolgen und auf bis zu 25 Jahre gestreckt werden.“

Das Bayerische Studienbeitragsdarlehen kann sowohl für ein Erststudium als auch für einen daran anschließenden Masterstudiengang in Anspruch genommen werden. Nur weiterbildende Studiengänge sind ausgeschlossen. Das Darlehen wird unabhängig von einer BaföG-Berechtigung und ohne Nachweis von Sicherheiten und Bonitäten gewährt. Die Darlehensbeträge werden zu Semesterbeginn direkt an die Hochschule ausbezahlt. Die Rückzahlung setzt 18 bis 24 Monate nach dem Studienabschluss ein und wird frühestens ab einem Einkommen von 1.170 Euro netto im Monat fällig. Heubisch sieht hier die Möglichkeit für eine weitere Verbesserung: „Wir prüfen derzeit, ob wir das Mindesteinkommen für die Rückzahlung weiter erhöhen können.“ Darüber hinaus können die Raten individuell an die eigenen Möglichkeiten angepasst werden. Sie müssen lediglich mindestens 20 Euro im Monat betragen. Darlehensnehmer, die auch BaföG erhielten, brauchen von beiden Leistungen zusammen insgesamt höchstens 15.000 Euro zurückzuzahlen. Alles, was über dieser Grenze liegt, wird erlassen.

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2012-04-19T00:00:00Z2012-04-19T00:00:00Z2479
<![CDATA[Bayerische Universitätsbibliotheken und die Bayerische Staatsbibliothek werden mit zusätzlichen Sondermitteln unterstützt]]> Das Wissenschaftsministerium stellt im Haushaltsjahr 2012 wieder Sondermittel in Höhe von insgesamt 3,1 Millionen Euro für die bayerischen Universitätsbibliotheken (rund 2,65 Millionen Euro) und die Bayerische Staatsbibliothek (rund 450.000 Euro) zur Verfügung. Neben den regulären Bibliotheksmitteln dienen diese Gelder insbesondere der Verbesserung der Nutzungsbedingungen sowie der Ausstattung der Bibliotheken. Dabei stehe die Verbesserung der Lehrsituation, insbesondere des Literaturerwerbs und der Finanzierung längerer Öffnungszeiten der Bibliotheken im Mittelpunkt, erläutert Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch.

Darüber hinaus beteiligt sich das Wissenschaftsministerium mit einem Betrag von 1,125 Millionen Euro am Bayern-Konsortium. In diesem Konsortium haben sich unter anderem die Universitätsbibliotheken sowie die Bayerische Staatsbibliothek zusammengeschlossen, um gemeinsam Nutzungsrechte an Datenbanken und elektronischen Zeitschriften zu erwerben.

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2012-04-12T00:00:00Z2012-04-12T00:00:00Z2476
<![CDATA[Brasilienreise: Wissenschaftsminister Heubisch zieht positive Bilanz ]]> Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch zieht ein positives Fazit seiner Brasilienreise: „Nicht nur die brasilianische Wirtschaft, besonders auch die Wissenschaft befindet sich im Aufbruch. Die Besuche verschiedener Technologiezentren und Hochschulen im Bundesstaat Sao Paulo haben gezeigt, dass die Hochschulen und Forschungseinrichtungen in Brasilien die Aufholjagd gegenüber den etablierten Wissenschaftsnationen mit großem Enthusiasmus aufgenommen haben. Aus dieser spürbaren Dynamik ergeben sich für die bayerischen Hochschulen interessante Ansatzpunkte für eine Zusammenarbeit." So konnten im Rahmen der Reise mehrere Kooperationsvereinbarungen geschlossen oder angebahnt werden. Neben einem verstärkten Austausch von Studierenden wurde gestern auch eine Forschungskooperation zwischen Bayern und dem Bundesstaat Sao Paulo unterzeichnet. Das Abkommen mit der staatlichen Stiftung zur Forschungsförderung FAPESP mit einem Gesamtvolumen von 500.000 Euro in den nächsten fünf Jahren dient dem Austausch bayerischer und brasilianischer Wissenschaftler untereinander und insbesondere der Anbahnung gemeinsamer Forschungsvorhaben.

Auch einzelne Hochschulen konnten die Reise nutzen, um Kooperationsvereinbarungen abzuschließen oder auf den Weg zu bringen. So unterzeichnete die Hochschule für angewandte Wissenschaften Ingolstadt einen Vertrag mit einer der größten Universitäten des Bundesstaates Sao Paulo UniCamp für eine Zusammenarbeit im Bereich Verkehrssicherheit und darauf aufbauend weiterer Forschungsfelder. Heubisch betont: Die Internationalisierung der bayerischen Hochschulen ist ein Hauptanliegen meiner Wissenschaftspolitik und für mich die Antwort auf unsere globalen Herausforderungen. Brasilien ist als ein an nachwachsenden Rohstoffen reiches Land dabei, völlig andere Antworten auf Energie- und Klimafragen zu entwickeln, als dies in Europa möglich ist. Schon allein daraus könnten sich eine Vielzahl spannender Ansätze für gemeinsame Forschungsvorhaben ergeben. Die weitere Internationalisierung der Hochschulen ist unerlässlich. Deshalb freue ich mich sehr, dass der Ministerpräsident nachhaltige Unterstützung für mein Ziel, die Mittel für die Internationalisierung der Hochschulen im kommenden Jahr zu verdoppeln, signalisiert hat."

Bilder von der Reise

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2012-04-12T00:00:00Z2012-04-12T00:00:00Z2477
<![CDATA[Wissenschaftsminister Heubisch unterzeichnet in Brasilien wichtige Kooperationsvereinbarungen]]> Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch unterzeichnete gestern im Beisein von Ministerpräsident Horst Seehofer einen Kooperationsvertrag für den Studentenaustausch mit Brasilien. Die Kooperationsvereinbarung steht in direktem Zusammenhang mit dem Brasilianischen Programm „Wissenschaft ohne Grenzen“. Mit diesem Programm will die brasilianische Regierung das Studium im Ausland stärker fördern und stellt dafür bis Ende 2014 bis zu 75.000 Stipendien bereit – fünfmal so viele wie bisher. Hinzu kommen 25.000 Stipendien, die von der Wirtschaft finanziert werden. Insgesamt will die brasilianische Regierung umgerechnet 1,4 Milliarden Euro für das Programm zur Verfügung stellen.

Deutschland gehört neben den USA und Frankreich zu den Hauptzielländern. Bis zu 10.000 Stipendiatinnen und Stipendiaten sollen in den nächsten drei Jahren für ein Austauschjahr nach Deutschland kommen. Hier wird sich Bayern in Zukunft verstärkt engagieren. Das bayerische Wissenschaftsministerium hilft dem Deutschen Akademischen Austauschdienst (DAAD) und CAPES, einer national tätigen (brasilienweiten) Förderorganisation des Bildungsministeriums für den Hochschulbereich, bei der Durchführung des Stipendienprogramms an den Hochschulen im Freistaat. Dabei spielt die bayernweite Serviceeinrichtung zur Förderung der internationalen Vernetzung von bayerischen und lateinamerikanischen Hochschulen, kurz BayLAT, eine zentrale Rolle. Sie unterstützt CAPES als auch die brasilianischen Stipendiaten zum Beispiel durch soziale Betreuung, Unternehmensbesichtigungen oder Netzwerkbildung.

Im Gegenzug verpflichtet sich CAPES, gesondert über die bayerischen Hochschulen und BayLAT zu informieren. Heubisch betont: „Durch dieses zusätzliche Engagement wollen wir brasilianische Studierende für einen Aufenthalt an einer bayerischen Hochschule gewinnen. Das Abkommen ist keine Konkurrenz zur Arbeit des Deutschen Akademischen Austauschdienstes, sondern ergänzt und unterstützt die Zusammenarbeit zwischen der brasilianischen Organisation CAPES und dem DAAD.“

Die Reise der Wissenschaftsdelegation dient der Anbahnung von Kooperationen im Wissenschafts- und Forschungsbereich. Diese sind entscheidend für eine stärkere Internationalisierung und damit für die Zukunftsfähigkeit der bayerischen Wissenschaftslandschaft. Neben dem Kennenlernen und dem Austausch mit verschiedenen brasilianischen Universitäten und Forschungseinrichtungen steht die Unterzeichnung einer weiteren Kooperation auf dem Programm.

Kurzinfo zur Förderagentur zur Hochschulbildung „CAPES“:

Die „Stiftung zur Koordinierung der Fortbildung von Hochschul- und Forschungspersonal“ wurde 1951 als national tätige (brasilienweite) Förderorganisation des Bildungsministeriums für den Hochschulbereich, vor allem für den Postgraduiertenbereich geschaffen. Die Förderaktivitäten sind am ehesten mit dem DAAD vergleichbar.

Kurzinfo zu BayLAT:

BAYLAT ist eine bayernweite Serviceeinrichtung zur Förderung der internationalen Vernetzung von bayerischen und lateinamerikanischen Hochschulen. BAYLAT berät bei Anfragen aus Wissenschaft und Forschung, vermittelt geeignete Kooperationspartner, unterstützt bei Besuchsprogrammen für Delegationen, bietet eigene Mobilitäts- und Praktikumsprogramme und organisiert Veranstaltungen sowie Workshops. Finanziell wird BAYLAT vom Bayerischen Staatsministerium für Wissenschaft, Forschung und Kunst getragen.

Bilder von der Reise

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2012-04-11T00:00:00Z2012-04-11T00:00:00Z2475
<![CDATA[Elitenetzwerk Bayern – Herausragende Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses]]> Seit Gründung des Elitenetzwerks Bayern im Jahr 2004 baut der Freistaat das Programm beständig aus. Im Elitenetzwerk erhalten besonders begabte Studierende und Nachwuchswissenschaftler an bayerischen Hochschulen die bestmögliche Förderung. Derzeit umfasst das Programm fast 3000 junge Menschen. Nun haben sich in einer Umfrage des Elitenetzwerks Bayern Mitglieder zu ihren Erfahrungen und Erwartungen geäußert. Insgesamt wurden dabei 4556 Studierende, Promovierende, Absolventinnen und Absolventen Anfang 2012 befragt. Die Ergebnisse zeigen, dass die Ziele der Ausbildung im Elitenetzwerk Bayern in vorbildlicher Weise erreicht werden. Vor allen Dingen die interdisziplinären und international ausgerichteten Programme bieten eine Ausbildung auf höchstem Niveau. Für die Doktorandinnen und Doktoranden stehen ferner wissenschaftliche Kontakte und der Zugang zu Netzwerken im Mittelpunkt ihres Interesses.

Wissenschaftsminister Heubisch betont: „Mit dem Elitenetzwerk schaffen wir es, den Forschungs- und Wissenschaftsstandort Bayern für unsere Nachwuchskräfte attraktiv zu gestalten. Das Elitenetzwerk ist mit seinen vielfältigen Förderprogrammen ein Teil unserer Strategie, die hier ausgebildeten Wissenschaftler in unserem Land zu halten. Nur mit einer weiteren Internationalisierung unserer Hochschulen und mit solchen Netzwerken wird es möglich sein, im Wettbewerb um die klügsten Köpfe zu bestehen. Daher werden wir das Elitenetzwerk auch weiter entwickeln und die Studierenden sowie die Promovierenden weiterhin bestmöglich fördern.“

Informationen zum Elitenetzwerk Bayern

Das Elitenetzwerk Bayern besteht aus vier aufeinander abgestimmten Programmen:

  • Elitestudiengänge
  • Max Weber-Programm Bayern
  • Internationale Doktorandenkollegs
  • Forschungsstipendien

Ab 2013 wird eine fünfte Förderlinie, Internationale Nachwuchsforschergruppen, eingerichtet, deren Ausschreibung gerade läuft. Mehr Informationen zum Elitenetzwerk Bayern sowie die vollständigen Evaluationsberichte finden Sie unter www.elitenetzwerk.bayern.de

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2012-04-04T00:00:00Z2012-04-04T00:00:00Z2474
<![CDATA[Kunstministerium gibt Machbarkeitsstudie für einen Konzertsaal am Standort Deutsches Museum in Auftrag]]> Um die weitere Diskussion über das Für und Wider eines Konzertsaals auf der Museumsinsel auf eine solide sachliche Basis zu stellen, gibt das Kunstministerium eine Machbarkeitsstudie in Auftrag. Der Haushaltsausschuss des Bayerischen Landtages hat heute die rechtlichen Voraussetzungen dafür geschaffen. Die Studie soll die Grundlagen schaffen für eine tragfähige Kostenschätzung der beiden möglichen Varianten, also dem Abriss des Kongresssaals mit anschließendem Neubau beziehungsweise der Integration des Konzertsaals in den vorhandenen Baukörper. Dafür wird in einem ersten Schritt ein konkretes Raumprogramm erstellt, das sowohl die Anforderungen an den zukünftigen Konzertsaal als auch die Bedürfnisse des Deutschen Museums berücksichtigt. Kunstminister Wolfgang Heubisch betont: „Die Museumsinsel bietet eine echte Chance, an einem attraktiven Standort ein fruchtbares Miteinander von Wissenschaft und Kunst zu schaffen. Die Vergabe einer Machbarkeitsstudie bedeutet dabei keine Entscheidung, über das Ob und Wie eines Konzertsaals. Genau dafür soll die Studie die Grundlage liefern. Auch die Frage nach dem künftigen Bauherren beziehungsweise nach dem Betreiber des Saales können wir erst auf Basis dieser Ergebnisse beantworten. Selbstverständlich werden wir auch die Belange des Denkmalschutzes gebührend berücksichtigen.“

Hintergrund der Machbarkeitsstudie ist der Abschlussbericht einer Arbeitsgruppe, die bis Jahresende 2011 einen konkreten Vorschlag für einen Standort präsentieren sollte. Die Arbeitsgruppe hat nach Prüfung von 15 denkbaren Standorten zwei für grundsätzlich möglich gehalten: Den Kongresssaal des Deutschen Museums sowie den Finanzgarten. Allerdings sehen die Experten beim Finanzgarten Schwierigkeiten wegen des Parkbestands und der vorhandenen Bodendenkmäler. Beim Kongresssaal plädierte die Arbeitsgruppe hingegen für Gespräche mit dem Leitungsgremium des Deutschen Museums und für eine Machbarkeitsstudie. Für die Machbarkeitsstudie müssen keine zusätzlichen Kosten bewilligt werden, da sie aus vorhandenen Mitteln des Kunstministeriums finanziert wird. Der Verwaltungsrat des Deutschen Museums hat unlängst verkündet, dass in der Verbindung der Interessen und Aufgaben des Deutschen Museums und einem Konzertsaal von internationalem Format eine große Chance liege.

Kunstminister Wolfgang Heubisch bekräftigt noch einmal die Notwendigkeit eines Konzertsaals: „Ein neuer Konzertsaal in München würde über eine bayernweite Ausstrahlung verfügen. Er wäre zudem die angemessene Antwort auf die weltweit einzigartige Orchesterlandschaft in der Landeshauptstadt. Davon bin ich überzeugt.“

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2012-03-29T00:00:00Z2012-03-29T00:00:00Z2470
<![CDATA[Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch bei Landeswettbewerb „Jugend forscht“]]> Auch in diesem Jahr haben findige, kreative Schüler und Auszubildende ihre Projekte beim „Jugend forscht“-Landeswettbewerb Bayern der Jury und der Öffentlichkeit präsentiert. Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch hat heute die Sieger ausgezeichnet und hob die Bedeutung des Wettbewerbs für den naturwissenschaftlichen und technischen Nachwuchs hervor: „Wir brauchen mehr junge Leute, insbesondere auch Mädchen, die sich für die sogenannten ‚MINT-Fächer’ begeistern. Der Wettbewerb ‚Jugend forscht’ leistet einen zentralen Beitrag, diese Begeisterung bei den Jugendlichen zu wecken.“

„Jugend forscht“ ist der größte europäische Jugendwettbewerb im Bereich Naturwissenschaften und Technik. Insgesamt 10.914 Schüler und Auszubildende aus ganz Deutschland haben sich mit Forschungsprojekten in diesem Jahr angemeldet – so viele wie nie zuvor. Minister Heubisch zeigte sich besonders erfreut, dass die meisten Anmeldungen aus Bayern kamen. „Wettbewerbe wie ‚Jugend forscht’ dienen dazu, dem Fachkräftemangel gerade im naturwissenschaftlich-technischen Bereich wirksam entgegenzutreten. Es gibt einen großen Bedarf an qualifiziertem Nachwuchs und ich kann nur alle ermuntern, die verschiedenen Möglichkeiten zur Aufnahme eines naturwissenschaftlichen oder technischen Studiums im Freistaat zu nutzen. Der Wissenschaftsstandort Bayern bietet die besten Voraussetzungen für ein erfolgreiches Studium. Dazu haben wir, auch in Zusammenarbeit mit der Wirtschaft, verschiedene Förderprogramme initiiert und zusätzliche Studienplätze im MINT-Bereich geschaffen“, so Heubisch abschließend.

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2012-03-29T00:00:00Z2012-03-29T00:00:00Z2471
<![CDATA[Minister Heubisch eröffnet Ausstellung „Frauen. Pablo Picasso, Max Beckmann, Willem de Kooning“ in der Pinakothek der Moderne]]> Kunstminister Wolfgang Heubisch eröffnet heute in der Münchner Pinakothek der Moderne die Ausstellung „Frauen. Pablo Picasso, Max Beckmann, Willem de Kooning.“ Die Ausstellung mit knapp 100 Werken aus den wichtigsten internationalen Museen und zahlreichen Privatsammlungen ermöglicht einen einzigartigen Blick darauf, wie die drei Künstler des 20. Jahrhunderts Frauen sahen und was sie ihnen bedeuteten. Neben spektakulären Ausleihen stützt sich die Pinakothek der Moderne auf einen eigenen reichen Bestand – etwa auf eine der bedeutendsten Max Beckmann-Sammlungen der Welt. Die Ausstellung ist das größte Projekt des Hauses seit seiner Eröffnung vor 10 Jahren.

Kunstminister Heubisch betont: „Die Pinakothek der Moderne war von Anfang an ein Publikumsmagnet. Die Frauenausstellung ist ein weiteres herausragendes Beispiel für die innovative Kunstvermittlung, für die das Haus steht. Neben der verantwortungsvollen Pflege der eigenen Bestände haben die Staatsgemäldesammlungen immer auch den Anspruch, Kunst zeitgemäß und zielgerichtet einer breiten Öffentlichkeit zu vermitteln – eine Offenheit, die sich auch in der Architektur der Pinakothek der Moderne ausdrückt.“

Heubisch dankte allen Beteiligten, die zum Gelingen der Ausstellung beigetragen haben: „Die Bayerischen Staatsgemäldesammlungen beweisen mit dieser großen Schau einmal mehr, dass sie in der Lage sind, außergewöhnliche Großprojekte zu meistern.“ Heubisch hebt insbesondere das einzigartige und sachkundige Engagement der Kuratorin der Ausstellung und langjährigen stellvertretenden Generaldirektorin, Frau Professor Carla Schulz-Hoffmann hervor, die sich mit dem Projekt in den Ruhestand verabschiedet: „Ihr langjähriges und erfolgreiches Wirken für die Bayerische Staatsgemäldesammlungen findet mit dieser Ausstellung einen glanzvollen Abschluss. Ihr Name ist eng verknüpft mit zwei zentralen Kunstprojekten des Freistaats, der Pinakothek der Moderne und dem Museum Brandhorst. Damit hat sie das Münchner Kunstareal und die Bayerische Museumslandschaft maßgeblich geprägt.“

Die Ausstellung „Frauen. Pablo Picasso, Max Beckmann, Willem de Kooning“ wird vom 30. März bis zum 15. Juli 2012 in der Pinakothek der Moderne in München zu sehen sein. Zur Ausstellung gibt es einen reich bebilderten Katalog, einen Multimediaguide und eine App. Die Ausstellung wird zudem ergänzt durch ein umfangreiches Kulturprogramm. In Kooperation mit dem Residenztheater und der Hochschule für Fernsehen und Film präsentiert die Pinakothek der Moderne eine Filmreihe, verschiedene Workshops und vieles mehr.

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2012-03-29T00:00:00Z2012-03-29T00:00:00Z2472
<![CDATA[Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch: „Bayern stellt sich den Herausforderungen der Zukunft“]]> Energieforschung, Bewältigung des demografischen Wandels, Internationalisierung der Hochschulen und der Einstieg in weitere zehntausend Studienplätze sind Schwerpunkte des Nachtragshaushalts 2012

„Mit dem Nachtragshaushalt 2012 ist uns ein Einstieg in Programme gelungen, die entscheidend sind für die Zukunftsfähigkeit Bayerns“, betont Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch. Eine der zentralen Aufgaben der kommenden Jahre sei die Energiewende. Nur mit neuen Technologien könne die Energiewende gelingen. „Der Freistaat bringt deshalb ein gemeinsam mit Experten aus Wissenschaft und Wirtschaft entwickeltes Energieforschungskonzept auf den Weg, das beispielgebend für die deutsche Forschungslandschaft ist. Bereits in 2012 können wir auf dieser Basis erste Forschungsvorhaben in Angriff nehmen, mit denen die vorhandenen Exzellenzzentren am Standort München und im Umfeld des Energie Campus Nürnberg gestärkt und mit den Kompetenzen in den Regionen vernetzt werden“, so Heubisch. Die Forschungsschwerpunkte des über fünf Jahre geplanten Einstiegsprogramms liegen in innovativen Technologien der Energiebereitstellung, der Energiespeicherung und eines effizienteren Ressourceneinsatzes. Im Nachtragshaushalt 2012 sind hierfür zunächst 23,26 Millionen Euro vorgesehen“. Aktuell werden die Anträge extern begutachtet. Der Projektstart ist zum 1. Mai geplant.

Eine weitere Herausforderung ist die demografische Entwicklung. Im Rahmen von Aufbruch Bayern hat die Staatsregierung einen Aktionsplan zur Bewältigung des demografischen Wandels entwickelt. Den Hochschulen und Wissenschaftseinrichtungen kommt dabei eine zentrale Rolle zu: „Die Hochschulen ziehen junge Leute an und steigern damit die Attraktivität, Vitalität und Wirtschaftskraft der Region. Im Nachtragshaushalt 2012 sind deshalb zur Stärkung der Regionen 24,3 Millionen Euro für Wissenschaftseinrichtungen vorgesehen.“ In den nächsten Jahren seien weitere finanzielle Mittel notwendig, um diese Projekte umfassend zu realisieren und zu verstetigen.

Besonders am Herzen liegt Heubisch zudem die weitere Internationalisierung der Hochschulen: „Wir starten diesen Ausbau 2012 mit zusätzlichen 4 Millionen Euro. Wichtige Maßnahmen sind hier der Ausbau englischsprachiger Studiengänge, zusätzliche Stipendien und Hochschule dual international.“ Außerdem ist im Nachtragshaushalt 2012 der Einstieg in den Aufbau weiterer 10.000 Studienplätze gelungen. Konkret sind das 400 zusätzliche Personalstellen für die Hochschulen in 2012. Damit rüstet Bayern frühzeitig seine Hochschulen für die in den nächsten Jahren erwarteten Studienanfängerzahlen, die nach den jüngsten Prognosen langfristig deutlich höher sind als bisher berechnet. Insgesamt belaufen sich die zusätzlichen Investitionen im Bereich Wissenschaft und Forschung im Nachtragshaushalt auf 103 Millionen Euro.

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2012-03-29T00:00:00Z2012-03-29T00:00:00Z2473
<![CDATA[Nachtragshaushalt 2012: Mehr Geld für Kunst und Kultur]]> Der Nachtragshaushalt 2012 sieht im Ressort des Bayerischen Staatsministeriums für Wissenschaft, Forschung und Kunst Steigerungen von über 9 Millionen Euro für den Kunstbereich vor. Dies hat der Bayerische Landtag beschlossen. Von den Erhöhungen profitieren sowohl staatliche als auch nichtstaatliche Einrichtungen in ganz Bayern: von Archiven und Bibliotheken über Theater, Sing- und Musikschulen bis hin zu Orchestern, Trachtenverbänden und Museen. Wissenschaftsminister Wolfgang Heubisch betont: „Der Freistaat ist ein verlässlicher Partner der Kunst- und Kultureinrichtungen in Bayern. Diese Institutionen leisten Herausragendes für das kulturelle Leben in Bayern. Ich freue mich, dass wir sie dabei noch ein Stückchen weiter unterstützen können. Das Kunstministerium gibt im Jahr 2012 insgesamt rund 530 Millionen Euro für Kunst und Kultur aus.“

Die Erhöhungen der Haushaltsansätze werden insbesondere den folgenden Einrichtungen und Bereichen zu Gute kommen:

  • Zuschuss an die Bamberger Symphoniker – Bayerische Staatsphilharmonie (Erhöhung um 300.000 Euro)
  • Förderung nichtstaatlicher Orchester (Erhöhung um 1.500.000 Euro)
    Hiervon werden unter anderem die Hofer Symphoniker, die Nürnberger Symphoniker, die Bad Reichenhaller Philharmonie oder das Georgische Kammerorchester Ingolstadt profitieren.
  • Förderung von Sing- und Musikschulen (Erhöhung um 1.000.000 Euro)
  • Förderung nichtstaatlicher Theater (Erhöhung um 1.700.000 Euro)
  • Maßnahmen zur Steigerung der Attraktivität der staatlichen Zweigmuseen und Galerien in Oberfranken (Erhöhung um 1.000.000 Euro)
  • Förderung der Heimatpflege – Trachtenverbände (Erhöhung um 60.000 Euro)
  • Bayerische Staatsbibliothek – Bestandserhaltende Maßnahmen und Digitalisierung (Erhöhung um 700.000 Euro)
  • Zuschuss an die Stadt Augsburg für die Staats- und Stadtbibliothek Augsburg (Erhöhung um 594.200 Euro im Hinblick auf die angestrebte Verstaatlichung der kommunalen Bibliothek)
  • Generaldirektion der Staatlichen Archive Bayerns – Bestandserhaltende Maßnahmen und Digitalisierung von Archivgut (Erhöhung um 700.000 Euro)
  • Förderung der kirchlichen Hochschule für evangelische Kirchenmusik in Bayreuth (Erhöhung um 80.000 Euro)
  • Förderung der kirchlichen Hochschule für katholische Kirchenmusik und Musikpädagogik in Regensburg (Erhöhung um 200.000 Euro)
  • Leistung des Freistaates Bayern an die Coburger Landesstiftung (Erhöhung um 100.000 Euro)
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2012-03-28T00:00:00Z2012-03-28T00:00:00Z2468
<![CDATA[23 Millionen Euro jährliche Denkmalförderung aus dem Entschädigungsfonds]]> Denkmaleigentümern in Bayern werden in den nächsten sechs Jahren jährlich 23 Millionen Euro aus dem Entschädigungsfonds zur Verfügung stehen. „Die Kosten für die Erhaltung und Instandsetzung von Denkmälern können die Leistungskraft der Eigentümer überschreiten. Ich möchte diese daher ermutigen, die Fördermöglichkeiten zum Erhalt der Denkmäler in Anspruch zu nehmen. Der Freistaat und die Gemeinden werden die vom Gesetz vorgesehene Mindestausstattung in Höhe von zehn Millionen Euro auch weiter in doppelter Höhe zur Verfügung stellen. Das ist ein deutliches Bekenntnis zur Denkmalpflege und dem Erhalt der kulturellen Vielfalt im Freistaat“, so Kunstminister Wolfgang Heubisch. Die entsprechende Verordnung über die Finanzausstattung des Entschädigungsfonds ist bereits am 1. Januar 2012 in Kraft getreten. Am Entschädigungsaufwand beteiligt sich der Freistaat mit der Hälfte, die andere teilen sich der Bayerische Städtetag und der Bayerische Gemeindetag. Der Vorsitzende des Bayerischen Städtetages, Ulrich Maly, betonte: „Denkmäler tragen wesentlich zur Kultur und Attraktivität der Innenstädte bei und dürfen deshalb nicht dem Verfall Preis gegeben werden. Der Entschädigungsfonds stellt eine wichtige Säule bei der Sanierung dar. Er wird zur Hälfte von den Städten und Gemeinden finanziert.“ „Der Denkmalschutzfonds ist eine segensreiche Einrichtung“, sagte der Erste Vizepräsident des Bayerischen Gemeindetags und Erster Bürgermeister der Stadt Iphofen, Josef Mend. „Er hat in vielen Fällen zum Erhalt von Baudenkmälern beigetragen, die ohne ihn nicht hätten erhalten werden können.“

Der Entschädigungsfonds nach Art. 21 Abs. 1 Denkmalschutzgesetz ist eine bundesweit einmalige Einrichtung. Es handelt sich um ein staatliches Sondervermögen, das vom Kunstministerium verwaltet wird. Die Mittel des Entschädigungsfonds dienen dazu, Eigentümer bei der Erhaltung und Instandsetzung ihrer Baudenkmäler zu unterstützen, sofern ihnen dies aus eigener Kraft unzumutbar ist. Mehr als 670 Millionen Euro konnten bisher aus diesem Sondervermögen landesweit für Denkmalsanierungen ausbezahlt werden. Schätzungen gehen davon aus, dass damit ein Sanierungsvolumen in der Größenordnung von mindestens 5 Milliarden Euro angestoßen worden ist.

Nähere Informationen zum Entschädigungsfonds sind auf der Homepage des Bayerischen Landesamtes für Denkmalpflege zu finden: www.blfd.bayern.de

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2012-03-28T00:00:00Z2012-03-28T00:00:00Z2469
<![CDATA[Verleihung der Zelter- und Pro-Musica-Plaketten 2012]]> Für ihre kulturellen Verdienste hat Kunstminister Wolfgang Heubisch am Sonntag im Auftrag des Bundespräsidenten 18 bayerische Chöre sowie acht bayerische Kapellen und Musikvereine geehrt. Bei der Verleihung der Zelter- und Pro-Musica-Plaketten in Alzenau hob Heubisch die große Bedeutung der Laienmusik für den Zusammenhalt in unserer Gesellschaft hervor: „Laienmusik wirkt zwar meist im Kleinen, doch ihre Bedeutung für das Musikleben ist unermesslich groß. Chöre und Musikkapellen prägen das Leben in unseren Dörfern und Gemeinden. Sie bewahren wertvolles Brauchtum, stärken Gemeinschaftssinn und Heimatgefühl und festigen so das Fundament eines stabilen Gemeinwesens.“

Im Andenken an den Chorleiter Carl Friedrich Zelter, den Pionier der Laienchorbewegung, ehrt der Bundespräsident jährlich deutsche Sängervereinigungen, die seit mindestens 100 Jahren bestehen. Bundespräsident Theodor Heuss hat 1957 zum ersten Mal die Arbeit der Laienchöre mit der Zelter-Plakette gewürdigt. Sein Nachfolger, Bundespräsident Hein­rich Lübke, hat 1969 mit der Plakette „Pro Musica“ eine ent­sprechende Auszeichnung für Instrumental­ensembles ge­stif­tet. Voraussetzung für eine Ehrung ist, dass sich die Ensembles intensiv und erfolgreich der Lieder- und Musikpflege gewidmet und das kulturelle Leben eines Ortes über mehrere Generationen hinweg mitgeprägt haben. Kunstminister Heubisch: „Ich beglückwünsche die Chöre und Kapellen, die heute ausgezeichnet werden, ganz herzlich. In den vielen Jahren ihres Bestehens haben sie zahlreichen Menschen mit ihrer Musik Freude geschenkt und wesentlich zur kulturellen Vielfalt Bayerns beigetragen.“

Die Zelter-Plaketten erhalten in diesem Jahr folgende Chöre:

Maintal-Sängerbund

  • Gesangverein Männerchor Westerngrund

Fränkischer Sängerbund

  • Sängerbund Büg Forth
  • Gesangverein „Eintracht“ Haard
  • Sängerlust 1912 Großlangheim
  • Männergesangverein Rauenzell 1912 e.V.
  • Gesangverein Edelweiß 1912 e.V., Mehlmeisel
  • Gesang- und Musikverein Nordheim vor der Rhön 1912 e.V.
  • Gesangverein Liederkranz Dorfkemmathen e.V.
  • Männergesangverein 1912 Wörnitz e.V.
  • Gesangverein Pölling 1912 e.V.
  • Männergesangverein Nordheim am Main
  • Gesangverein Liederkranz Obertrubach

Chorverband Bayerisch-Schwaben

  • Männergesangverein Liederkranz Kissing

Bayerischer Sängerbund

  • Liedertafel Au e.V., Au in der Hallertau
  • Chiemgau-Chor e.V. Traunstein
  • Männergesangverein Liederkranz Beratzhausen

Allgemeiner Cäcilien-Verband für Deutschland

  • St. Michael Chor Sonthofen e.V.

- Katholischer Kirchenchor Neuburg an der Kammel

Empfänger der Pro-Musica Plakette:

Allgäu-Schwäbischer Musikbund

  • Musikkapelle Heimertingen e.V.
  • Musikverein „Harmonie“ Pforzen e.V.

Nordbayerischer Musikbund

  • Musikverein Hollstadt

Blasmusikverband Vorspessart

  • Musikverein 1892 e.V. Kleinostheim
  • Gesang- und Musikverein „Harmonie“ Strötzbach e.V.

Musikverband Untermain

  • Musikverein Reichartshausen-Neudorf

Landesverband für das Spielmannswesen in Bayern

  • Spielmanns- und Fanfarenzug des Turnvereins 1901 e.V. Michelbach

- Bandonion-Verein Neustadt/Coburg

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2012-03-25T00:00:00Z2012-03-25T00:00:00Z2467
<![CDATA[Stabwechsel an bayerischen Hochschulen]]> Neben zahlreichen bilateralen Gesprächen trifft sich Wissenschaftsminister Dr. Wolfgang Heubisch jährlich mit den Präsidenten der bayerischen Hochschulen, um mit ihnen über aktuelle Projekte und Entwicklungen in der bayerischen Hochschulpolitik zu diskutieren. Heubisch: „In enger Zusammenarbeit mit den Präsidenten haben wir den Wissenschaftsstandort Bayern in den vergangenen Jahren fit für die Zukunft gemacht. Mehr Autonomie für die Hochschulen, die Bewältigung des doppelten Abiturjahrgangs und die verstärkte Zusammenarbeit von Wirtschaft und Wissenschaft sichern dem Freistaat eine Spitzenstellung im nationalen wie im internationalen Vergleich. Hierzu hat die vertrauensvolle Zusammenarbeit mit den Präsidenten der bayerischen Hochschulen einen wesentlichen Beitrag geleistet. Vor allen Dingen den gerade ausgeschiedenen und den neuen Präsidenten möchte ich meinen ganz persönlichen Dank aussprechen und die Zusage machen, auch weiterhin so eng mit ihnen zusammenzuarbeiten.

An folgenden Hochschulen hat beziehungsweise wird in der nächsten Zeit ein Wechsel in der Hochschulleitung erfolgen: An der Universität Passau übernimmt Prof. Dr. Burkhard Freitag von Prof. Dr. Walter Schweitzer die Aufgaben als Präsident. An der Hochschule für angewandte Wissenschaften Regensburg wird Prof. Dr. Wolfgang Baier das Amt von Prof. Dr. Josef Eckstein übernehmen. Prof. Dr. Walter Schober folgt auf Prof. Dr. Gunter Schweiger an der Hochschule für angewandte Wissenschaften (HAW) in Ingolstadt. An der HAW in Deggendorf übernimmt Prof. Dr. Peter Sperber das Amt von Prof. Dr. Reinhard Höpfl. Erst kürzlich erfolgte der Wechsel an der HAW Würzburg-Schweinfurt, wo Prof. Dr. Robert Grebner auf Prof. Dr. Dr. h.c. Heribert Weber folgt. Bereits 2011 kam es an folgenden Hochschulen zu einem Wechsel: An der Universität Augsburg ist Frau Prof. Dr. Sabine Doering-Manteuffel die Nachfolgerin von Prof. Dr. Alois Loidl und an der Katholischen Universität Eichstätt-Ingolstadt folgt Prof. Dr. Richard Schenk auf Prof. Dr. Lob-Hüdepohl. An der HAW in Landshut übernahm Prof. Dr. Karl Stoffel das Amt von Prof. Dr. Erwin Blum.

„Mit der Stärkung von Wissenschaft und Forschung wollen wir die Spitzenstellung Bayerns im weltweiten Wettbewerb ausbauen und attraktive Arbeitsplätze sichern und schaffen. Das ist nur in Zusammenarbeit mit allen Leistungsträgern an den Hochschulen möglich. Daher ist der Austausch zur Sicherung und Weiterentwicklung des Hochschulstandortes Bayern mir ein ganz persönliches Anliegen“, so Heubisch abschließend.

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2012-03-22T00:00:00Z2012-03-22T00:00:00Z2465