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Forschung



 
Rekonstruktion alter Papyrusfragmente zu einer antiken Textausgabe von Empedokles (Forschungsprojekt im Bereich "Griechischer Philologie"; Foto: LMU München)
Rekonstruktion alter Papyrusfragmente zu einer antiken Textausgabe von Empedokles (Forschungsprojekt im Bereich "Griechischer Philologie"; Foto: LMU München)

Der Research Explorer von DFG und DAAD führt Sie zu den Forschungseinrichtungen und den Fachgebieten in Bayern. Research Explorer DFG

Forschungseinrichtungen in Bayern

Die fruchtbare Forschungslandschaft in Bayern zeichnet sich durch ein differenziertes Netzwerk hochschulischer und außerhochschulischer Forschungseinrichtungen aus, die wir Ihnen hier vorstellen wollen: 

Die Max-Planck-Gesellschaft in Bayern

Die Max-Planck-Gesellschaft zur Förderung der Wissenschaften e.V. (MPG) ist eine gemeinnützige Forschungsorganisation. Sie ist Trägerin von derzeit rund 80 Instituten (MPI), Forschungsstellen und Arbeitsgruppen, die als international wettbewerbsfähige "centers of excellence" primär der erkenntnisorientierten und anwendungsoffenen Grundlagenforschung in ausgewählten Bereichen der Natur-, Geistes- und Sozialwissenschaften gewidmet sind. Als integraler Bestandteil der außerhochschulischen Forschungslandschaft setzt die MPG Schwerpunkte in der Spitzenforschung und ergänzt so insbesondere die universitäre Forschung, mit der eine enge Kooperation gepflegt wird. 

Die Generalverwaltung der Max-Planck-Gesellschaft hat ihren Sitz in München. In Bayern ist die MPG mit 13 Einrichtungen vertreten: 

Das Max-Planck-Institut für Plasmaphysik (IPP) in Garching zählt zu den weltweit führenden Fusionslaboratorien und nimmt in dem europäischen Fusionsforschungsverbund, der von der Kommission der Europäischen Union moderiert wird, eine herausragende Stellung ein. Mit seinen Arbeiten auf dem Gebiet der Fusionsforschung und den angrenzenden Disziplinen leistet das IPP einen wichtigen Beitrag für die langfristige Sicherung der Versorgung mit umweltverträglicher Energie. 

Die Betreuung dieser Einrichtungen befindet sich im Aufgabenbereich des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie

Helmholtzzentren

Die 18 deutschen Großforschungseinrichtungen haben sich in der Hermann von Helmholtz-Gemeinschaft Deutscher Forschungszentren (HGF) zusammengeschlossen. In Bayern haben drei Helmholtzeinrichtungen ihren Sitz. 

Das Helmholtz Zentrum München - Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt in Neuherberg, das mit einem breit angelegten Fächerspektrum international kompetitive Spitzenforschung zum Schutz des Menschen und seiner Umwelt betreibt. Leitbild des Forschungsprogramms des HZM ist es, die Umwelt- und Gesundheitsforschung bis hin zur klinischen Medizin eng miteinander zu verzahnen und diese Schnittstelle als ihren forschungspolitischen Schwerpunkt zu definieren. 

In Oberpfaffenhofen befindet sich ein Forschungszentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR), in dem Bund und Länder die für Luft- und Raumfahrt notwendige Infrastruktur für Forschung und Technologieentwicklung konzentrieren und Schwerpunkte bei den Schlüsseltechnologien des 21. Jahrhunderts setzen. 

In Garmisch gibt es das Institut für Meteorologie und Klimaforschung, Atmosphärische Umweltforschung, Forschungszentrum Karlsruhe GmbH

Die Betreuung dieser Einrichtungen befindet sich im Aufgabenbereich des Bayerischen Staatsministeriums für Wirtschaft und Medien, Energie und Technologie.

Die Fraunhofer Gesellschaft in Bayern

Schwerpunkte in der angewandten Forschung setzen die Institute bzw. Einrichtungen der Fraunhofer-Gesellschaft (FhG)

Forschungseinrichtungen der Leibniz-Gemeinschaft (WGL) in Bayern

Wissenschaftsgemeinschaft Gottfried Wilhelm Leibniz (WGL) Die Leibniz-Gemeinschaft umfasst derzeit 86 außerhochschulische Forschungseinrichtungen, die auf Forschungsfeldern tätig sind, welche eine langfristig angelegte Bearbeitung erfordern, in der Regel interdisziplinär ausgerichtet sind und sich wegen ihres Umfangs, ihrer langfristigen Anlage oder ihrer Inhalte nicht für die typische Universitätsforschung eignen. 

In Bayern befinden sich sechs Forschungseinrichtungen der WGL. 

  • Die Deutsche Forschungsanstalt für Lebensmittelchemie (DFA) widmet sich u.a. der Charakterisierung aromarelevanter Verbindungen in Lebensmitteln, der Klärung toxischer Substrukturen und der Herausgabe von Nährwerttabellen. 
  • Das Forschungsmuseum Deutsches Museum München hat als Aufgabenschwerpunkte die Geschichte der Naturwissenschaften im gesellschaftlichen Kontext, nationale Innovationssysteme im Vergleich, historische Verkehrsforschung, Museumspädagogik und museologische Forschung sowie Objekt- und Restaurierungsforschung. 
  • Das Forschungsmuseum Germanisches Nationalmuseum Nürnberg (GNM) sammelt, erschließt und erforscht die Kunst- und Kulturgeschichte des deutschen Sprachraums, führt Sonderausstellungen und wissenschaftliche Tagungen durch und publiziert Sammlungskataloge. 
  • Das Institut für Wirtschaftsforschung (ifo) beobachtet und analysiert den Wirtschaftsprozess in seinem Verlauf, erstellt Prognosen wirtschaftlicher Entwicklung, stellt Entscheidungsgrundlagen für Wirtschaft, Gesellschaft und Politik zur Verfügung und bewertet politische Maßnahmen aus ökonomischer Sicht. 
  • Das Institut für Zeitgeschichte (IfZ) widmet sich der deutschen und europäischen Geschichte des 20. Jahrhunderts und hierbei insbesondere der Vorgeschichte und der Geschichte der nationalsozialistischen Diktatur und der Nachkriegsgeschichte.
  • Das Leibnitz-Institut für Bildungsverläufe e. V. (LIfBi), das mit dem Nationalen Bildungspanel eine weltweit einmalige Längsschnittstudie für Bildungsverläufe erstellt.

Infrastruktur und Information

Hier finden Sie einige Einrichtungen, die wichtige Infrastrukturen und Informationsquellen zur Verfügung stellen: 

Weitere Einrichtungen

Von den zahlreichen weiteren Forschungseinrichtungen in Bayern möchten wir Ihnen an dieser Stelle - ohne Anspruch auf Vollständigkeit - eine repräsentative Auswahl vorstellen. 

Im März 2013 hat eine  Expertenkommission unter Vorsitz von Professor Ernst Theodor Rietschel ihren Bericht über die Evaluation von 13 der nichtuniversitären Forschungseinrichtungen in Bayern vorgelegt. Wissenschaftsminister Heubisch hatte die Kommission eineinhalb Jahren zuvor ins Leben gerufen, um die Forschungseinrichtungen hinsichtlich interner struktureller und organisatorischer Fragen, ihrer wissenschaftlichen Produktivität, der eingesetzten Finanzmittel, ihrer strategischen Ausrichtung und ihrer Einbindung in das hochschulische und außeruniversitäre Umfeld begutachten zu lassen. Im Zentrum der Strukturempfehlungen stand die Bayerische Akademie der Wissenschaften (BAdW), der auf Basis einer Analyse der deutschen Akademienlandschaft eine Aufgabenstruktur zugeschrieben wird, die konsequent unter das Primat der Forschung gestellt ist. Dabei soll die Akademie der Wissenschaften als Arbeitsakademie gestärkt werden, ohne den Charakter als Gelehrtensozietät zu verlieren. Die institutionelle Zukunft der zweiten zentralen Einrichtung im Begutachtungsverfahren, den Staatlichen Naturwissenschaftlichen Sammlungen Bayerns, sieht die Expertenkommission in einer Aufnahme in die Bund-Länder-finanzierte Leibniz-Gemeinschaft. 

Zum weiteren Verfahren: Die Empfehlungen werden mit den betroffenen Einrichtungen diskutiert. Umsetzungsmaßnahmen sind für diese Legislaturperiode geplant, ein erster Zwischenbericht erfolgt hierfür im Sommer 2014. 

Den Evaluierungsbericht Strukturkommission Bayern 2013 (StrukBY2013) finden Sie hier

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